Diese relativ neue Wissenschaft beschäftigt sich seit ca. 1994 mit dem Einfluss der Psyche auf den Krebs, dessen Entstehung und dessen Bekämpfung. Schon im Altertum glaubte man, dass Krebs durch „schwarze Galle“ oder „Melancholie“ hervorgerufen werde, durch Unstimmigkeiten im seelischen Gleichgewicht der Erkrankten.
Sicher ist, dass die Heilungs- und Überlebenschance u.a. von seelischen Faktoren abhängt. Dazu gehören die Einstellung zum Krebs (bekämpft man ihn, ignoriert man ihn oder gibt sich ihm resigniert hin) und die Unterstützung, die man von (Familien-)Angehörigen, Ärzten und Therapeuten erhält. Eine weitere Rolle spielt das Wissen über die Krankheit. Wesentlich ist auch die soziale Schicht, in der man lebt: Arme sind schlechter dran als Reiche. Sicher ist, dass Gefühle die Immunabwehr verändern.
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Was können Sie als Betroffene(r) tun? |
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Lassen Sie sich von Ihren behandelnden Ärzten aufklären und gut beraten. Fragen Sie nach unterstützenden Maßnahmen wie Ernährung, biologische Immunstimulation o.Ä. |
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Suchen Sie nach mehr Lebensfreude trotz Ihrer Erkrankung. |
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Lernen Sie, sich und Ihre Gefühle, besonders den Ärger, auszudrücken. |
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Besuchen Sie eine Selbsthilfegruppe. Leidensgenossen können Ihnen viele wichtige Behandlungs- und Überlebenstipps geben; außerdem werden Sie dort oft gut verstanden. |
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Suchen Sie sich einen erfahrenen Psychotherapeuten, der Ihnen beibringt, unnötigen Stress zu vermeiden, der mit Ihnen klärt, was wichtig und weniger wichtig in Ihrem Leben ist und der Ihnen beibringen kann, über Selbsthypnose eigene Heilungskräfte zu aktivieren, die auch schon einmal ein kleines Wunder bewirken können. |
Vielerorts wird heute angenommen, dass die Krebserkrankung durch seelische Be- oder Überlastung im Vorfeld bedingt ist. Dies jedoch ist schwer zu beweisen in dem Sinn, mit Sicherheit voraussagen zu können, dass diese oder jene Belastung mit hoher Wahrscheinlichkeit bei einer bestimmten Person zur Krebserkrankung führt. Einen gewissen Einfluss scheint die so genannte „Typ-C-Persönlichkeit“ zu haben, bei denen ein angepasstes und fügsames Verhalten, sowie das Herunterschlucken von Gefühlen – besonders von Ärger – häufig ist.
Krebs ist heilbar. Immer mehr leiden darunter, aber immer mehr besiegen ihn auch und überleben.